
General Atomics hat neue Bilder des LongShot veröffentlicht, einer Drohne, die in Zusammenarbeit mit der DARPA entwickelt wurde und dafür konzipiert ist, Luft‑zu‑Luft‑Raketen aus der Luft abzufeuern.
Die Plattform kann von F‑15‑Jägern, B‑52‑Bombern und sogar C‑17‑Transportflugzeugen gestartet werden, mit dem Ziel, die Reichweite dieser Plattformen zu erhöhen und deren Bedrohungsexposition zu reduzieren. Obwohl sie bei Tests und Trainings zurückgewonnen werden kann, bestätigte das Unternehmen, dass LongShot nicht für die Wiederverwendung in Kampfszenarien vorgesehen ist.
Das Projekt, das 2020 mit Verträgen für General Atomics, Lockheed Martin und Northrop Grumman begann, liegt nun vollständig in der Verantwortung von General Atomics. Das Unternehmen führt bereits Windkanaltests durch, der Erstflug ist für das nächste Jahr geplant. Das aktuelle Design verfügt über einen verlängerten Rumpf, klappbare Flügel und eine invertierte V‑Heckkonfiguration und kann AIM‑120‑Raketen in einem internen Fach tragen. Außerdem wird das System Daten von externen Sensoren empfangen können und dabei sogenannte „Kill‑Web“-Befehlsnetzwerke nutzen.
Die neuesten Bilder zeigen die Drohne integriert mit F‑15‑Jägern, bewaffnet mit AIM‑120 und AIM‑9X Raketen, sowie Bombern und Transportflugzeugen, die für Mehrfachstarts angepasst wurden. Laut General Atomics ist der Plan, LongShots einzusetzen, um Gebiete auf dem Schlachtfeld schnell zu sättigen, temporäre Luftabwehrschirme zu schaffen und die offensive Reichweite bemannter Plattformen zu erweitern.
Das Pentagon plant Flugtests im Jahr 2026, einschließlich Live‑Abschüssen, was einen entscheidenden Schritt für die zukünftige Lufthoheit der USA darstellen könnte.
Quelle: The War Zone | Foto: X @GenAtomics_ASI | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
— General Atomics Aeronautical Systems, Inc (GA-ASI) (@GenAtomics_ASI) September 22, 2025
